1) Bei Übergewicht und Adipositas (BMI zwischen 26 – 29,9 kg/m²; BMI ab 30 kg/m²)

Mit der BIA-Messung kann bei Gewichtsabnahme unterschieden werden, ob das reduzierte Gewicht durch Fettabbau, Muskelabbau oder durch bloßen Wasserverlust entstanden ist. Dies hilft die Ernährungsumstellung zu optimieren, um einen langfristigen Erfolg zu verzeichnen.

 

Bei bloßem Wasserverlust und vor allem Muskelabbau kann das erreichte Gewicht langfristig nicht gehalten werden, da ebenfalls die Verbrennung im Körper durch reduzierte Kraftwerke (Muskulatur) sinkt und überschüssige Kalorien im Fettdepot für den Bedarf eingespeichert werden.

 

2) Bei Untergewicht (BMI unter 18,5 kg/m²)

 

Durch die BIA-Messung kann der Ernährungszustand bestimmt werden und in der Ernährungstherapie gezielt der individuell veränderte Bedarf an Energie, Eiweiß oder Flüssigkeit berücksichtigt werden.

 

3) Ernährung im Alter

 

Eine Mangelernährung kann durch die Analyse frühzeitig bestimmt und durch eine adäquate Ernährungstherapie ausgeglichen werden.

 

4) Orthopädie / Gelenkserkrankungen

 

Der Muskelaufbau im Rahmen der Therapie und die Beurteilung des Therapieerfolges kann mithilfe der Analyse festgestellt und gegebenenfalls optimiert werden.

 

6) Magen-Darm-Erkrankungen

 

Bei Erkrankungen wie Morbus Crohn / Colitis Ulcerosa oder auch Zöliakie gehen häufig mit Malabsorptionsstörungen (schlechte Aufnahme von Nährstoffen) einher. In diesem Zusammenhang ist die Feststellung und Änderung der Körperzusammensetzung wichtig, um die Ernährungstherapie bei Bedarf anpassen zu können.

 

7) Sportmedizin

 

Die BIA misst den Zellaufbau und dokumentiert Trainingsverläufe.

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