Übergewicht durch Hormonstörung

Körperfett und Hormone stehen im direkten Zusammenhang

Viele Menschen haben hormonelle Probleme, und diese Probleme verhindern jeglichen Versuch, das Körpergewicht zu reduzieren. Eine schlechte Insulinsensitivität, niedrige Testosteronwerte, zu wenig Schilddrüsenhormon oder zu viel Cortisol und schon wird eine weitere Gewichtsreduzierung unterbunden.

Für unsere Fettregulierung im Körper sind verschiedene Hormone verantwortlich. Ein ausgeglichener Hormonhaushalt ist deshalb maßgeblich für unsere Abnehmerfolge. Daher ist es wichtig, dass die betroffenen Hormone stets im richtigen Verhältnis zueinander vorhanden sind.
Übergewicht ist insofern ein hormonelles Problem. Bisher galt Fettgewebe als inaktive, passive Masse. Die moderne Labordiagnostik macht es nun aber deutlich: Fettgewebe ist sehr wohl aktiv und beteiligt sich aktiv am Stoffwechsel, ganz besonders das im Bauchraum angesiedelte Fett.
Denn im Fettgewebe werden Botenstoffe produziert, die bei der Entstehung von Diabetes, Bluthochdruck und Krebs eine bedeutende Rolle spielen.
Eine Hormonanalyse deckt mögliche Hormondefizite oder auch –Überschüsse auf, welche dann gezielt behandelt werden können.

Bei der Hormonanalyse erhalten Sie zuerst einen Fragebogen. Ihre Antworten geben uns einen Einblick in Ihr Ess- und Schlafverhalten sowie über Ihren Lifestyle. Außerdem wird die Körperzusammensetzung (Fett, Muskel, Wasser) gemessen. Diese medizinische Körperfettanalyse (BIA-Messung) dient als ideale Grundlage für die Erstellung und Dokumentation eines individuellen Ernährungs- und Gewichtskonzeptes.
Als Nächstes erfolgt die eigentliche Hormonanalyse durch eine Hormonspezialistin in Frauenheilkunde in unserem Diätberatungszentrum. Bei Bedarf werden zusätzlich labordiagnostische Verfahren wie Bluttests (Hormonstatus) und Ultraschall eingesetzt.
Die Untersuchungsergebnisse werden dann ausgewertet und mit Ihnen besprochen.
Mithilfe des Analysefragebogens, der Körperfettanalyse und der Hormonergebnisse können wir dann die genaue Ursache Ihrer hormonellen Dysbalance ermitteln und wieder ausgleichen.

Die Hormonsprechstunde beinhaltet die folgenden Leistungen:
• komplettes Labor einschließlich umfassendem Hormonstatus
• Ultraschall der endokrinen (hormonproduzierenden) Organe
• eingehende Beratung
• falls notwendig, Einleitung einer spezifischen hormonellen Therapie
• ausführlicher Befundbericht

Nach einem ausführlichen Erstgespräch und Auswertung der Labor und
Hormonanalytik werden der persönliche Behandlungsplan und
die individuellen Präparate für Sie gefertigt.
Ich begleite Sie dann weitere 5 Wochen bei Ernährungsumstellung, angepasst auf Ihr Stoffwechsel und Ihre Bedürfnisse.
Ernährungsoptimierung beinhaltet regelmäßige Kontrolle mit BIA-Messung und Ernährungsplan.

Die Stoffwechseloptimierung hilft insbesondere denjenigen, bei denen der Stoffwechsel bereits durch diverse Diäten, Stress, Hormonumstellungen wie Schwangerschaft und Menopause, Hormonbehandlungen oder Medikamente stark verlangsamt arbeitet.

Müdigkeit und Abgeschlagenheit, depressive Verstimmungen, unerwünschte Gewichtsveränderungen, Nervosität, Schlafstörungen, sexuelle Probleme - diese und viele weitere Symptome können auf eine Hormonstörung hinweisen.

Eine Hormonanalyse deckt mögliche Hormondefizite oder auch Überschüsse auf, welche dann gezielt behandelt werden können.

All dieses können Sie in der Hormonsprechstunde abklären und behandeln lassen.

Die Stoffwechseloptimierung hilft insbesondere denjenigen, bei denen der Stoffwechsel bereits durch diverse Diäten, Stress, Hormonumstellungen wie Schwangerschaft und Menopause, Hormonbehandlungen oder Medikamente stark verlangsamt arbeitet.

Insulinresistenz geht mit einer Erhöhung des im Blut vorhandenen Insulins einher. Dies ist ein wichtiger Faktor bei der Entstehung des metabolischen Syndroms. Das PCO-S ist bei jungen Frauen der häufigste Grund für unerfüllten Kinderwunsch und Zyklusstörungen.

Bislang gibt es keine kausale Therapie zur Behandlung der Insulinresistenz. Diese kann jedoch beeinflusst werden durch Gewichtsreduktion, Medikamente  (z.B. Metformin) und körperliche Bewegung. Durch die Besserung der metabolischen Situation bessern sich oftmals auch Zyklusstörungen und die Fertilitätsrate wird erhöht.

 
 

Der individuelle Ernährungs-und Vitalcheck zeigt Ihnen, ob Sie ausreichend mit Vitaminen, Mineralstoffen und anderen lebenswichtigen Nährstoffen versorgt sind.